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Die Besiedlung der Stadt Eibenstock

Eibenstock ist eine der Altsiedelungen im Bereich der einstigen Herrschaft Schwarzenberg, die im Zuge der Ostkolonialisierung durch Rodung des Miriquidi (Urwaldes) entstanden ist. Die ersten Siedler kamen aus dem oberfränkischen Raum. Sie übertrugen Ortsnamen ihrer Heimat in das neue Siedlungsgebiet. Bodenfunde um den Ringwall bei Blauenthal stammen aus dem 12. bis Anfang des 14. Jahrhunderts. Die ersten Häuser enstanden um die alte Kirche, die bis 1556 stand. Aus dieser Ansiedlung entwickelte sich das Ringer Viertel mit den drei Freihöfen, dem Rathaus, der Pfarre, dem Rektorat, der Kirche und der Oberförsterei am Markt, dem jetzigen Kirchplatz. Durch das Aufkommen des Bergbaus siedelten sich Zinnseifner und Bergleute im Talgrund des Dorfbaches an. Es entstanden die Hintere und Vordere Rehme mit dem Hübel und das Bacher Viertel. Am Dönitzbach bildeten sich der Winkel und im Anschluß an das Ringer Viertel der Crottensee.

Quelle: Stickereimuseum Eibenstock


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